Deutsche Luftfahrer-Zeitschrift

    Die Deutsche Luftfahrer-Zeitschrift rekurriert auf die erstmals im Jahre 1897 erschienene Zeitschrift mit dem Titel „Illustrierte Mitteilungen des Oberrheinischen Vereins für Luftschiffahrt“. Ab 1898 lautete der Titel „Illustrierte aeronautische Miteilungen“, herausgegeben vom Münchener und Oberrheinischen Verein für Luftschiffahrt. Mit Gründung des Deutschen Luftschiffer Verbandes (DLV) wurden die „Illustrierten aeronautischen Miteilungen“ in die „Deutsche Zeitschrift für Luftschiffahrt“ umgewandelt und waren zugleich „Amtliches Organ des Deutschen Luftschiffer Verbandes“. Es waren Halbmonatshefte für alle Interessen der Flugtechnik mit ihren Hilfswissenschaften, für aeronautische Industrie und Unternehmungen, die fortan über den Verlag Braunbeck & Gutenberg zu Berlin herausgegeben wurden.

    Die „Deutsche Zeitschrift für Luftschiffahrt“ (Amtliches Organ des Deutschen Luftschiffer Verbandes) erschien unter diesem Titel von Jahrgang 1.1897 bis 13.1909. Von Jahrgang 14.1910 bis 15.1911 lautete der Titel „Deutsche Zeitschrift für Luftschiffahrt“ (Illustrierte aeronautische Mitteilungen). Im weiteren Zeitverlauf wurde der Titel in „Deutsche Luftfahrer-Zeitschrift“ (Amtsblatt des Deutschen Luftfahrer-Verbandes) geändert und war zugleich offizielles Organ der Abteilung der Flugzeug-Industriellen im Verein Deutscher Motorfahrzeug-Industrieller. Von Jahrgang 16.1912 bis 23.1919 wurde die Zeitschrift vom Verlag Klasing zu Berlin herausgegeben.

    Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die „Deutsche Luftfahrer-Zeitschrift“ in das Magazin „Luftfahrt“ (Blätter für Flugwesen, Motor-Luftschiffahrt und Freiballonsport) integriert und erschien von Jahrgang 17.1913 bis 33.1929 ebenso beim Berliner Verlag Klasing. Von Jahrgang 34.1930 bis 35.1931 wurde der Titel in „Deutsche Luftfahrt“ (Zeitschrift für Luftfahrt-Industrie und Luftverkehr) geändert, wobei die ehemalige Zeitschrift „Illustrierte Flug-Woche“ darin integriert wurde. Herausgebender Verlag war fortan der Verlag für Deutsches Flugwesen zu Berlin.

    Im Rahmen der sogenannten „Gleichschaltung“, also der Reorganisation von Politik, Gesellschaft und Kultur gemäß den nationalsozialistischen Vorstellungen, ist die Zeitschrift „Deutsche Luftfahrt“ nicht mehr erschienen. Der einstige Deutsche Luftschiffer Verband, später Deutscher Luftsportverband, sowie die gesamte Sportluftfahrt wurden in eine paramilitärische Organisation umgewandelt, die am 17. April 1937 auf das Nationalsozialistische Fliegerkorps verschmolzen wurden.

    Dies hatte zur Folge, dass die „Deutsche Luftfahrt“ fortan als Zeitschrift zur Förderung des Luftverkehrs und der Industrie zur Anlage und Einrichtung von Flughäfen unter dem Titel „Deutsche Flughäfen“ erschien. Im Verlag Deutsche Flughäfen zu Berlin-Lichterfelde wurden die Jahrgänge 1.1933 bis 6.1938 herausgegeben. Mit Gründung des Reichsverbandes der Deutschen Flughäfen wurde der Zeitschriftentitel für die Jahrgänge 6.1938 bis 12.1944 in „Der Flughafen“ (Zeitschrift des Reichsverbandes der Deutschen Flughäfen e.V.) geändert.

    Download

    Im Rahmen des weltweiten „Google Books Library Project“ wurden die Jahrgänge 1920 (24) bis 1924 (28) digitalisiert. Die Originalzeitschriften lagern im Archiv der Bibliothek der „University of California“ sowie der „University of Michigan“ und gelten als urheberrechtsfrei bzw. gemeinfrei. Die entsprechenden Digitalisate stehen zum Download zur Verfügung.

    Deutsche Luftfahrer-Zeitschrift (1920)
    PDF document, 99.2 MB

    Deutsche Luftfahrer-Zeitschrift (1921)
    PDF document, 104 MB

    Deutsche Luftfahrer-Zeitschrift (1922)
    PDF document, 71.7 MB

    Deutsche Luftfahrer-Zeitschrift (1923)
    PDF document, 64.1 MB

    Deutsche Luftfahrer-Zeitschrift (1924)
    PDF document, 168 MB

    International Advisory Group Air Navigation Services (ANSA)